Chronologische Geschichte der Stadt Dragasani

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eine Arbeit von Dr. Valerian Dinculescu

1800-800 vor unserer Zeitrechnung
– Im Gebiet Capul Dealului, auf dem Hügel Dealul Oltului,  ist eine Siedlung aus dem Epoche des Bronze zum Vorschein gebracht; diese ist die älteste Siedlung im aktuellen Gebiet der Stadt Drăgăşani, die bis heute noch nicht bekannt oder untergesucht wurde. Sie gehört dem Wohngebiet der Daker.

2. Jahrhundert  vor unserer Zeitrechnung –1. Jahrhundert unserer Zeitrechung
– In diesem Gebiet lebt auch das Stamm rusii, das der Daker – Bevölkerungen  gehört, Stamm das die Siedlung Rusidava begründet hat, identifiziert als heutigen Stadtviertel Gârdeşti, sud-westlich von Stadt. In diesem Gebiet lebte eine Zeit auch Galerius (306-311), der bekannte romanischer Kaiser, dessen Mutter von Romula, eine  Niederlassung neben Olt-Fluss entstammte – wovon die Sage des Tauherrn (Domnului de Rouă)  ihre Ursprung hat.
– In Gemeinde  Suteşti, neben Stadt Drăgăşani, wurden Keramikobjekten und Eisenwerkzeuge (Axt, usw. ) gefunden, die dieser Periode gehören.

Nach 106 unsere Zeitrechnung
– Die erobernde Romanen errichten neben die alte Siedlung der Daker das militärische Castrum  Rusidava – und den Name ist enthalten; das Castrum liegt in Momoteşti, auf dem rechten Ufer des Flusses Olt. Rundherum entwickeln sich die canabae und pagae (aus diesem Wort entstammt die Name de Gemeinde, auf dem linken Ufer des Flusses Olt),  wo die Einheimische und die Veteranen wohnen. Spuren des romanischen Weg innerhalb der Stadt sind noch anwesend. Später, das Castrum Rusidava ist auf der romanische Landkarte bekannt als Tabula Peutingeriana (siehe unten) eingetragen.

Bis 119 unsere Zeitrechnung
– Entlang des Fluss Olt errichten die Romane eine Reihe von Burgen und Festungen, zum Schutz und Überwachung, die Limes alutanus bilden; darunter sind Rusidava, mit Acidava (heute Piatra Olt) südlich, Pons Aluta ( heute Ioneşti) nördlich, Buridava (heute Govora) usw..

123 -124        
– Unter Führung des Kaisers Hadrian, ist die Provinz Dacia Inferior, mit der Hauptstadt Romula begründet.

167-169 
– Nach 45  Jahre, die Provinz Dacia Inferior  nimmt den Namen Dacia Malvensis (Romula – Malva), und das Gebiet von Rusidava ist Bestandteil dieser Provinz.

 Zweite Hälfte des 2. Jahrhundert u.Z.   
– Eine Landkarte der romanischen Wegen ist erstellt, worin die Gemeinden angegeben sind. Im Segment VII ist Rusidava eingetragen. Die Landkarte trägt den Namen Tabula Peutingeriana, nach dem Namen ihrer Erfinder, der deutsche  Humanist Konrad Peutinger (1465-1547), der erstmals diese Landkarte veröffentlicht hat.

245-247  
–  Das Stamm Carpii, freie Daker in der östliche romanische Dazien, in einem Kriegfeldzug über Fluss Olt, rauben und verheeren die Dörfer hier. Ein Zweig kommt steigend auf dem Olt Fluss, bis Pons Aluta, Gemeinde die sie brennen und später wieder gebaut ist. Auch Rusidava in diesem Kriegfeldzug einhalten.

1213     
– Auf dem Tal des Flusses Oltului kommt aus Transsilvanien die Armee unter Führung von  Joachim, der Vorsteher des Komitats Sibiu, die aus Sachsen, Rumänen, Szeklern und Madjaren gebildet war, und reist in der Richtung  der Stadt Vidin, um der den Tsar  Borilă (1207 – 1218), Nachfolger von  Ioniţă (1197 – 1207), gegen Aufständigen zu helfen.

1247, 2. Juni
– Das Fürstentum von Farcaş. Eingetragen in der Diplom der Johanniter, die Bela IV der Ungarn dem ungarischen König angeboten hat; dann wurde es mit den heutigen Bezirk Vâlcea identifiziert, und schliss auch heutigen Gebiet der Stadt Drăgăşani ein. Südlich lag die Gemeinde Strejeşti (Streajă) als Bestandteil des Bezirk Vâlcea, bis letzten Jahrhundert.

1437, 1. August      
– Die Dörfer Dobruşa, Şerbăneşti, Mamu, neben Drăgăşani sind verpflichtet, gemäß einer Urkunde mit diesem Datum, zur Zahlung des Weinsteuers vinăriciu –für Weine die aus Weingarten auf den Olt Hügel erworben waren, Weingarten die aus uralten Zeiten kultiviert waren.

1505, 2. Juli     
– Erste schriftliche Eintragung für Dorf Gârdeşti.

1519 Januar-August.
– Erste schriftliche Eintragung für Dorf Zlătărei.

1527, 12. Juni   
-  Erste schriftliche Eintragung für Dorf Momoteşti.

1535,   7. Juni   
– Der Name Drăgăşani, erscheint erstmal im Urschrift des Woiwode  Vlad Vintilă, der dieses Dorf seinem Untersteher, Burggraf  Fârtat als alte und rechtsbegründete Erbgrund gibt. Der Stamm des Burggraf  Fârtat ist mehr alter (14.- 16. Jahrhundert ).

1548, 3.Juni     
– Erste schriftliche Eintragung für Dorf Suteşti – neben Drăgăşani; der Name kommt von eine alte militärische Gruppe (hundert = suta).

1581, 9. Januar  
– Erste schriftliche Eintragung für Dorf Creţeni, wo ein Zeuge mit Namen  Fârtat für eine Eigentumsübertragung erwähnt ist.

1582, 6. Juni       
– Ein Dokument mit diesem Datum spricht über  „Teil von Bârsă”, ein Teil das im Erbgrund Drăgăşani einhalten ist, und wovon der Name Bârsanu, der nördliche Zone der Stadt kommt.

1599, 3. Juni 
– Ein Dokument mit diesem Datum, mit Wiederholung am 02.Juni 1602, spricht „vorzeitige“ Spende der Dörfer Drăgăşani, Momoteşti und der Siedlungen der Zigeunern zugunsten dem Bischof von Râmnic seitens Nonne Maria, Erbin des Burggraf Fârtat, die zum Kloster geht. Der Dorf  Drăgăşani bleibt unter Führung des Bischofs von Râmnic bis Verweltlichung der kirchliche (1693).

1602-1612 
– Eine Dokumentenreihe von Kanzlei des Fürstentum, datiert in dieser Zeit, geben indirekte Nachrichten über Invasionen von fremde Völker in diesem Gebiet– Momoteşti, Drăgăşani, Zlătărei, Călina, Dăeşti, Bereni – „Türken und Tataren”, „Heeren von Polen und Moldawen, wenn in Walachei Simion Movilă als Fürst kam“, „ Übeltäter aus anderen Stammen, die Rauben, Versklaven getan haben, die Vermögen der Einwohner genommen haben, und in diesen Umständen ihre Eigentumsurkunden und anderen Beweise verloren sind“ – und auf diesen Gründen beantragen sie neue Urkunden, und die Fürsten haben ihnen anderen neuen erstellt.

1667, 13. August   
– In einem Urschrift betreffend Begrenzung des Grundstückes, ist Ort Batca von Drăgăşani eingetragen, der in einem anderen Dokument als „Bârce” geschrieben ist (eine Übersetzung des gleichen Wort), der die Benennung der „Landeigentum Batca”  mit dem Brunnen Batca gab (also, den gleichen Namen).

1689        
– Der Fürst Constantin Brâncoveanu ist in Drăgăşani anwesend, wovon, mit der mit Einheimischen verstärkten Heer, er nach Transsilvanien, auf dem Olt Tal sich bewegt, um dort gegen den Leuten des Reiches zu kämpfen, die auf ihrer Seite der  Aga Constantin Bălăceanu, ein Leiter seines Heers genommen haben; Kampf von Zărneşti (1690).

1718, Juli  
– Das Gebiet Oltenien (Kleine Walachei) geht unter der Herrschaft des Reichs von Habsburgen (Frieden von Pasarowitz), für weitere 20 Jahre, bis 1739.
- Die österreichische Herrschaft begründet in Drăgăşani eine Zollstele, die die Grenze von Slatina bis Prundeni überwachte (12 Stunden zu gehen). Der Zollbeamter heißt Ladislau Skorei „Nobillus Transylvane Valachus”. Er war fähig Lateinisch, Deutsch, Ungarische Sprache und Rumänisch zu sprechen.

1722   
– Ist die Conscripţia Virmontiană, erstellt; entsprechend dieses Verzeichnis, ist Drăgăşani ein Dorf unter Verwaltung des Bischofs, mit 165 Familien, und  Gârdeşti  ist ein Dorf mit 116 Familien von Freibauern.

 1722, 11. November  
– Die Bauer ohne Grundstück inBesitz sind verpflichtet 1 Tag wöchentlich zugunsten des Eigentümers zu arbeiten.

1725, 22. November   
– Damaschin, der Bischof von Râmnic, macht eine Intervention neben den General  von Tige, der Führer der österreichische Armee, hinsichtlich Druck von kirchlichen Bücher, und schenkt ihm  „Duo vasa bouni vinni ex nostrum Promontorium Drăgăşani …”( zwei Gefäße mit gutem Wein von Drăgăsani Hügel).

1727, 5. September  
– Drăgăşani gehören von Bezirk des Bezirkhauptmann Iordache Fărcăşeanul – mit dem Sitz im  Zăvideni.

1728 Mai
– In „Dragaschan” (auf alte österreichische Sprache) hat ihr Sitz die Kompanie des Kapitän Hohnrich, der eine Vorschlag betreffend Errichtung hier einer Kaserne  machte.

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1737 – 1738
– Kämpfe zwischen österreichische Armee und die Armee der Türken und Tataren, in  Drăgăşani, Voiceşti und Slatina.

1778    
– Drăgăşani ist eine Marktstadt, mit einem Bischofshaus (wo heutigen Markt liegt),  Weingarten, Kirche und Brücke auf dem Fluss Olt.

1783  
-Die Grenzbeamter Dumitraşcu Băbeanu und Vlăduţ Kapitän Tetoianu wählen die Grundstücke für die Freisassen, und zwar Curăreşti, Ursăşti und Gârdeşti,  in Nachbarkeit von Landstück  Drăgăşani. Curăreştii lag zwischen Drăgăşani und Momoteşti; Ursăştii war in Gârdeştii de sus (Suseni in andere örtliche Dokumente) eingehalten.

1784,  24 September 
- Der Bischof Filaret von  Râmnic gibt den Befehl dass das Wasser Pesceana zurück in seinem Flussbett zu bringen, nach seines Abweichung „während letzen Aufstand” ( Krieg zwischen Russen und Türken, in 1768-1772) denn „die Kulturen beschädigt”.

1788  
- Die österreichische Truppen, unter Leitung von Prinz Hohenlohe (mit Residenz in Sibiu) machen Streifflüge gegen Türken.

1791 
– „Messe von Drăgăşani, südlich von Vâlcea, der einmal pro Woche stattfindet, ist auf dem Landstück der Eparchie, das die Benennung Batca  trägt….“ ist in einem Dokument von diesen Zeiten eingeschrieben.  

1794    
-Eine Scule war in Betrieb in Drăgăşani, und dazu wurde ein Gebäude notwendig.

1800  
-Eine Schule für Malern, des Kirchendieners Mincu in Gârdeşti ist attestiert.

1810      
– Invasion von Pazvantoglu über Donau.  Manat – Ibrakim hat das Stadtchen geplündert.  Auch die Dörfer Suteşti, Creţeni, Nemoiu… waren Opfer.

1815   
- Eine Kartographie der Weingarten der Bistum Râmnic, von Drăgăşani ist erfasst.

1821,  28-29. Mai  
- Die Panduren, Soldaten in der Armee von Tudor Vladimirescu, nach seiner Umbringung in Târgovişte seitens Olimpiotul, sammeln sich in  Drăgăşani, wo einen schönen Sieg gegen Türken haben, aber ihre Kugelmenge endet sich. Ihr Lager wurde am  Verdea -Brücke (Suteşti) aufgeschlagen. Die Kämpfe fanden auf Ciolanului Feld, in Călina und Zăvideni statt.

1821, 7. Juni  
- Die Armee der Hetäristen  ist von Türken besiegt.  Das Heilige Bataillon wurde vollständig vernichtet, die Jungen aus Griechenland  sind auf dem Feld, am West der Stadt mit Heldenmut verstorben. Dort liegt auch den Friedhof  Braniştea. Alexandru Ipsilanti, der Führer der Hetäria fluchte nach Transsilvanien, und stirbt in Wien. Im Jahr 1964, seine Gebeine sind mit einem Flugzeug nach Athen versetzt.

Zum Andenken der Helder von 1821, die Hauptstrasse der Stadt wurde Martiri- Strasse (Märtyrer) (heutige Gib-Mihăescu-Strasse ). Im Jahr 1884 ist zum ihren Andenken ein Marmordenkmal, auf dem Kampfplatz gebaut.  .

1821,  Mai-Juni
Mehrere Familien von Drăgăşani – Panait Filip, Dina Protopopescu, Ene Dumitriu, Costache Şterian, Toma Setrar, Paul Postelnicul, Petcu Chîrstea, Filip Hantu, Avram Postelnic, Mihalache Ion, Teodor Avram, Tudor Dumitru, wegen Kriege in Transsilvanien, flüchten nach Boiţa, Tălmaciu und Cisnădie.

1827, 25. August
- Mittels fürstlichen Auftrag, ist die Eingriff der Verwaltungsbehörden in der Sachen der Stadt beendet, denn die Stadt ist Eigentum der Bistum Râmnic, und nur diese selbst darf die Verwaltung der Stadt ausüben; die andere staatliche Beamter: Bezirkhauptmann, hohen Bamter, Steuerbeamter „dürfen nicht Gebühren und Steuern von Händlern, Bäckern, Fleischern, Lebensmittelhändler innerhalb der Stadt beanspruchen. ”

1827, 12. Okober 
- Eine Stätte für Einzahlung der Gebühren für Weingarten (ostaşina) ist errichtet, und der Grundstückeigentümer nimmt das Geld ein.

1828  
- In der Truppenabteilung der Freiwilligen aus dem Gebiet Oltenia, die unter Leitung des Oberst Ioan Solomon, während Krieg von 1828-1829 gekämpft haben, wurden  594 Panduren aus Bezirk Vâlcea, worunter einige von Gârdeşti und benachbarte Gemeinden Voiceşti, Stăneşti, Lunca, Fumureni, Guşoieni, Amărăşti, Glăvile, Fişcălia, Orleşti eingetragen

1830
- In der örtliche Milizen, gegründet in diesem Jahr, ist auch ein Einwohner aus Drăgăşani eingetragen.

1831-1832 
- Nach  Bemühungen einiger Familien mit guten Verhältnisse ( „obraze”)  im Stadchen,  ist eine rumänisch-griechische Privatschule, unter der Leitung des Kirchendieners Ioan Gheorghiadis eröffnet, wo die Schüler „Lesen und Schreiben, auf Rumänisch und Griechisch” lernen; die Schule hat im ersten Jahr 8 Schuler, ( 5 Rumänen und 3 Griechen); das erste Katalog mit Namen der Schülern ist bis heute gehalten.

1831          
- Die erste Dorfgerichte, für Lösung der Bagatelldelikte sind begründet.  Die Geschworene in Drăgăşani-Bârsanu waren Preda Bleotu, Radu Purcărescu, Stancu sin Stoian undPopa Zamfir, und in Gârdeşti -  Matei Stirbu, Marin Davidescu, Dumitru Găletaru und Popa Stan, und in Momoteşti – Ion Globaşu, Andrei Stavici und Teodor Plutaşu.

1832, September
- Eine Statistik betreffend Bevölkerung gibt in Drăgăşani 30 Familien von Knecht -Zigeuner („de vatră“), in  Gârgeşti 8 „Eisenmeistern” und 2 Knecht-Zigeuner an.

1832, Dezember
- Auf dem Fluss Olt, in Drăgăşani waren 3 Wassermühle, je mit einem Stein in Betrieb.

1833, 7. August 
– Die Stadt Drăgăşani wurde in „zwei Farben“ (Stadtkreise) – rot und grün verteilt, und hatte 369 Einwohner (219 Männer und 150 Frauen), 83 Familien (65 im Rotenkreis und 18 im Grünenkreis), 83 Häusern, 88 Ochsen, 44 Kühe,  68 Schaffe , 148 Schweine.

1834, April  
– Eine Statistik der Brunnen: in Gârdeşti, 3 Brunnen unter den Hügel und 8 Brunnen bis 8 m tief, die im Dorf lagen;  in Momoteşti 3 Brunnen, in Bârsanu 14 Brunnen, woraus 3 nur für Kuhtiere..

1835    
– Die sogenannte  russische Landkarte  gibt an: in Drăgăşani 135 Hăuser, in Bârsanu 32, in Gârdeşti 107, in Momoteşti 42, in Zlătărei 31.
-  Das Gewerbeamt hatte 72 Namen eingetragen.
- Das Stadtchen Drăgăşani gab dem Magistrat der Stadt Girgiu eine Summe von  2363 lei aus „ venitul cutiei”(Sparkasse)  in Darlehen, und 3 Jahre später  (1838) andere Summe, von 2000 lei für Kommission des Stadtchen Severin, nach Befehl von Abteilung für Inneres.

1836, 28. Oktober   
– Wählungen für die Leitungsorganen der Gemeinschaft. Als Kommissaren sind Herren  Gheorghe Ioan und Vasile Dumitriu benannt.. Insgesamt wurden 6 Bewerber, mit Zeitvorschlag für 1 Jahrdienst.

1840      
– Vorschlag für Begründung einer Bibliothek, neben Schule.

1842,  August
– Besuch des Dichters Grigore Alexandrescu, zusammen mit Ion Ghica. Grigore Alexandrescu schreibt das Gedicht Die Gräber in Drăgăşani, worin er über die Kämpfe der Griechen im Jahr  1821 spricht; er schreibt darüber auch in seinem Reisedenken..

1842   
– Eine Grundschule, bestimmt für die Kinder von Drăgăşani und Bârsanu, mit 56 Schüler und ein Lehrer, Constantin Dobriceanu war in Betrieb. Die Schule von Gârdeşti und Momoteşti  hatte 40 Schüler.

1848         
– Organisierung von Guardia Naţională (National Wach)  in 2 Kreise („Farben”) gelb und grün .

1848, 2. Juli     
– Die Fronbauer von Drăgăşani –Landstück nehmen nicht die Auftrage des Pächters vor.

1848, Juli
– Im Stadtchen Drăgăşani sind 54 Familien als Steuerpflichtiger eingetragen; im  Gârgeşti 128, in Momoteşti 40, in Bârsanu 119, in Zlătărei 100.

1849, Januar     
– Die Kommission der Gemeinde denunziert der Bezirkbehörden den  Ilie Breazu und Badea Cismaru wegen Aufstand, denn diese zwei den Kommissar Barbu Drănoveţeanu geprallt haben , und die Aufträge betreffend festlichen Willkommen während  Besuch von  Omer Paşa nicht folgen lassen; die zweis sind behaftet und zur höheren Behörden gesendet.
- Die Schule in Drăgăşani wurde geschlossen, das Gebäude dient jetzt als „Lager für die Armee des Kaisers”, und sollte danach Reparaturen erhalten. Der Leiter der Schule ist T. Locusteanu. Auch das Gebäude des Verwaltungsamtes benötigt Reparaturen, wegen Beschädigungen in der Zeit der Besatzung, nach Niederdrückung  der  Revolution.

1849, März
– Begründung der „ Önologie Gesellschaft”, die erste Gesellschaft in Walachei – die zur Weinzubereitung und Handel bestimmt ist-  unter der Leitung der Franzose Iosif Condemine. Condemine ist Besitzer einer interessanter persönlicher Bibliothek, mit Bücher im Bereichen Phylosophie, Geschichte, Landkarten, Bildkartenwerke, usw..

1849 Herbst 
– Bemühungen zur Eröffnung der Schule
- Gleichzeitig, eine griechische Schule des mazedonischen Kirchendiener  Nicolae Ioanidis, mit 15 Schüler war in Betrieb; hier  lernten sie Schreiben, Lesen, Schönschreiben, Diktat auf griechisch-rumänisch, Arithmetik. Die Einwohner standen dem Kirchendiener bei, aber die Vertreter der Kirche waren dagegen, also im nächsten Jahr ist dieser Schule nicht mehr im Betrieb, obwohl sie die einzige Schule mit einem Lehrer, Absolvent von Seminar-Schule war . (N.Bălăşescu).

1850, 5. Januar 
– Begründung des ersten „Cantor” (Postamt), nach Bemühungen desgleichen Condemine.

1851  
– Die Einwohner der Marktgemeinde senden dem Fürsten der Walachei,  Barbu Dimitrie Ştirbei, einen Antrag mit dem Gegenstand Zurückkauf von Grundstücke von Besitzer, zwecks Freilassung.
- Der Fürst Barbu Dimitrie Ştirbei, in Monat Mai 1852, stellt die Summe von 120.000 lei, als Preis von Zurückkauf fest, zwecks Emanzipation der Marktgemeinde von seine Abhängigkeit gegen Besitzer, und Modernisierung; die Gemeinde sollte durch systematische Maßnahmen, Bau von Straßen und Märkten modernisiert sein.  Die verschiedene Einwohnerkategorien – einerseits die Händler, andererseits die Pfänder, und die Resteinwohner mit anderer Stellungsnahme – waren aber nicht einstimmig, wegen eigenen Interessen, und das führte nach Verspätung dieser Frage der Emanzipation, bis im Jahr 1863.

1854, 25. August     
– Beginnt der Krieg im Osten (Krim Krieg), mit den ersten Kämpfen beim Donau; die österreichische Armee hat ihr Weg von Transsilvanien Drăgăşani.

1858, Juni 
– Eine Eintragung betreffend landwirtschaftliche Kulturen gibt an dass Drăgăşani 446 Morgen mit Mais, in Bârsanu 560 Morgen mit Mais und 10 mit Weizen, in Gârdeşti 580 mit Mais und 21 mit Weizen, und in  Zlătărei 360 Morgen mit Mais und 12 mit Weizen kultiviert.

1860, 21.-22 Juli
– Der Schriftsteller Al. Odobescu, in Begleitung des Malers Trenk besuchen Drăgăşani, und waren Gäste Herrn Aldemar Labouret, eine Franzose, Schwierigsohn von Condemine, der hier gesiedelt war.

1861, 11. Januar    
– Der Rat der Gemeinde Târgu Drăgăşani ist gewählt; er besteht aus Herren Ioniţă Orăscu – Burggraf, Ioniţă Gavriloiu seitens Eigentümer, Mihai Edroiu şi Radu Ioan – Abgeordnete der Gemeinschaft. Zum erstmal ist die Niederlassung unter die Benennung von Gemeinde, statt Dorf als Verwaltungseinheit eingetragen.

1861    
- Vorschlag zur Wandlung der Marktgemeinde in Stadt, zusammen mit  Dorf Bârsanu, aber die Bezirkverwaltung genehmigt das nicht.

- Drăgăşani besitzt 206 Häuser, 353 Familien und 102 Steuerpflichtiger ; Bârsanu besitzt 168 Häuser, 141 Familien und 116 Steuerpflichtiger; Gârdeşti besitzt 282 Häuser, 271 Familien und  180 Steuerpflichtiger; Momoteşti besitzt 45 Steuerpflichtiger; Zlătăreii besitzt 298 Häuser, 196 Familien und 176 Steuerpflichtiger.

1862  
– Neue Streiten zwischen Pfänder und Einwohner, wegen Arbeitspflichten .

1862 
– Die Schule in  Drăgăşani besitzt 29  Schüler, deren Lehrer ist Gr. Grigorescu; in Gârdeşti hat die Schule 39 Schüler, deren Lehrer ist Marin Rădulescu. Nächsten jahr, in 1863, sind bei Schule in Drăgăşani 37 Schüler eingetragen.

1863  
– Drăgăşani emanzipiert sich stillschweigend aus Herrschaft der Grundstückseigentümers, infolge des Gesetz betreffend Verweltlichung der Vermögen der Klostern.

1864/1865
– In der Gemeinde Drăgăşani snd 2 Grundschule in Betrieb:
- Die Schule für Jungen, die 83 Schülern in der Klassen I – III hatte,  Lehrer Radu Risescu; als Inventur besitzt die Schule 9 Bänke, 1 Tafel mit „Füße” zum Rechnen, 6 Landkarten, 1 Stuhl;
- Die Schule für Mädchen hatte 34 Schülerinnen in der erste Klasse, Lehrerin Eufrosina Mihailovici, die ein Bericht über unentsprechenden Gebäude schrieb; als Inventur besitzt die Schule nur 2 neue Bänke, 2 alte Bänke, 1 Stuhl und 2 Tischen.

1865  
– Die Marktgemeinde Drăgăşani, umwandelt in (Verwaltungs)Gemeinde Drăgăşani zusammen mit der benachbarten Dörfer Gârdeşti, Momoteşti şi Bârsanu besitzt 830 Häuser und  614 Familien.

1866  
– Es beginnt die Verteilung von Grundsitzen für die ehemalige Fronbauer, Bewohner der Landstückes Drăgăşani, das in staatliches Eigentum übergetragen wurde, und die Zahlungsmöglichkeiten sind festgestellt.  Die Arbeiten dauern bis 1873, wenn die Grundverteilungsplan fertig wurde.
– Weine von Drăgăşani und Gewebe von Mamu-Kloster sind nach Bukarest geliefert, zwecks Teilnahme an Weltaufstellung von Paris, geplant für nächsten Jahr.

1872  
– Die Arbeiter, die Baurarbeiten für die Chaussee Piatra Olt – Drăgăşani arbeiten, stehen sich gegen Bauherren auf.

1874, 1. Juni
– Der erste Friedhof der Stadt ist begründet, und die Maßnahme getroffen, die Verstorbenen nicht mehr neben Kirchen der Stadt begraben lassen;

1875 
– Begründung des Landgerichts Drăgăşani.

1875-1876 
– Erbau der Brunnen Batca, wofür große Menge (9420 de kg) von Stein aus  Türkei, von Rusciuk (Ruse) gekauft sind; die Ware wurde auf der Donau und Olt transportiert, bis Slatina, und weiter mit Wagen; die Preise waren 2 lei für 100 kg. Die Arbeiten wurden den italienischen Meistern betreut, und dafür wurde eine Summe von  6570,70 lei verwendet.

1877
– Pferden aus la Drăgăşani wurden für die Armee beigetrieben.
- Die Schule in Drăgăşani ist ab 31 august in Krankenhaus für die Verletzten umwandelt. Weitere Krankenhäuser betreiben auch im „Bojarenlandhaus von Drăgăşani” (ehemalig Gebäude im Marktplatz, das im Jahr 1947 niedergerissen wurde), und Klostern Şerbăneşti und Mamu. Mehr als 300 Verletzten wurden hier behandelt. Die Leitung der Krankhäuser hat der Arzt  N. Condemin, Sohn der Franzose Iosif Condemine  (siehe vorheriges Abschnitt), entstammen aus seiner zweite Ehe, mit einer Rumänin.

1877, 10/12. Mai    
– Zum erstmal ist Der Tag der Unabhängigkeit des Heimat gefeiert

1877, 3. November
– Die Kürschner von Drăgăşani fertigen Schafpelze für die Armee.

1880   
– Die Stadtgemeinde Drăgăşani hat  4084 Bewohner.

1883, Januar  
– Begründung in Drăgăşani des örtlichen Komitee der Zeitschrift und Gesellschaft „Literatorul”, die von Dichter Al. Macedonski geführt ist. Ähnliche Komitee sind auch in Râmnicu Vâlcea und Craiova. Ziel der Gesellschaft: „Kampf zur Licht”.

1884, Oktober  
– Errichtung in Drăgăşani, auf dem Platz der Kämpfen von 1821, des Denkmals zum Andenken der Kämpfer; es ist unter die Benennung „Denkmal der Hetäristen” bekannt, und wurde nach Initiative  des Oberst Dimitrie Papazoglu, Offizier in der Armee am 1830.

1886, 13. Dezember  
– Instandsetzung der Bahnstrecke Piatra Olt – Drăgăşani.

1889  
– Weine von Weinbergen Herren Dănăriciu und Iordache Ionescu nahmen an Weltvorstellung in Paris teil; der letzte hatte in Bukarest sein eigenes Gasthaus, mit verschiedene rumänische Speisen, mit Zigeuner-Sänger, wo die damalige Personalitäten zum Besuch kommen. Ihre Weingarten waren auf dem Hügel Dealul Oltului , bei Groşarea.

1890 
– Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Drăgăşani veröffentlicht das ersten  Haushalt für Einkommen und Kosten.

1890-1895   
– In dieser Zeit erscheint  die Reblaus im Weingarten Drăgăşani, Fumureni 1890, Lungeşti, Zlătărei 1891, Şuşani 1892, Drăgăşani 1895 – die Krankheit hat den Weingarten vollständig beschädigt. Ab 1895 beginnt den Kampf dagegen, um die Infektionsherde zu löschen und den Weingarten wieder zu herstellen.

1891, Februar 
– Begründung der örtliche Abteilung der Kulturliga – Liga zur Kultureinheit aller Rumänen (begründet in 1890). Der Vorsitzender der örtliche Abteilung war  Lazăr Paul und die Vizepräsidenten waren Iancu Stănescu und Petcu Ioan. Sekretär ist Dr. I. Popovici, Kassierer  Emil Marinescu, und Mitglieder  Dimitrie Constantinescu und Gheorghe Şerbănescu. Sie war bis 1948 tätig.

1894 aprilie 23
– Die Geburt des Schriftstellers Gib I. Mihăescu, Rechtsanwalt, Sohn des Anwaltes Ion Mihăescu Stegaru; er ist der Autor der Novellen und Romane „Beim Grandiflora”, „Das Trugbild”, „Der Pavillon  mit Schatten”, „Der Arm von Andromeda”, „Tage und Nächte eines verspäteten Student”, „ Die Russin”, „Die Frau aus Schokolade”, „Donna Alba“. Er hat auch in Zeitschriften geschrieben, seine Artikeln wurden teilweise im Band „Aus unseren Zeiten“, mit der Unterstützung der Frau  Diana Cristev, in der Sammlung  Restituiri, 1973, Bukarest. Er ist im Jahr 1935 , in Oktober verstorben.

1896, September
– Begründung von Staatliche  Veredlungsbaumschule Drăgăşani, zur  Herstellung von Saatgut im Bereich Weingarten, Bäume und anderen Pflanzen.  Beim Zentrum für Forschungen im Weingartenbereich ist das Journal der ersten Pfropfungen der Weinrebe beibehalten.

1898 octombrie 
– Bei Ausstellung mit Haushaltgegenstände von Craiova, der Handwerker N. Curechianu von Drăgăşani besetzt den 1. Platz für seinem  bestickten Schafpelz.

Der Wein Traminer, aus Weingarten Herrn D. Simulescu, ist bei der gleiche Ausstellun mit dem besten Preis – 3,50 lei per Liter verkauft.
- Errichtung von Gemeindeschloss.
- Die Gemeinde hat  4118 Einwohner. .

1900    
– Die Gemeinde hat 4398 Einwohner.

1901     
– Die Berufsschule  unter der Leitung der Kulturgesellschaft des Bezirk Vâlcea (begründet in 1898), mit dem Sitz in Râmnicu Vâlcea, beginnt ihre Tätigkeit. Die Berufsschule findet sich im Gebäude der  Staatliche  Veredlungsbaumschule, die es für dieses Jahr zum Betrieb der Berufsschule abgetreten hat; das Gebäude ist im Jahr 1947 nieder gerissen.

1903    
– Beginn der Tätigkeit in Drăgăşani für Die Berufsschule für Mädchen, begründet ein Jahr früher in  Râmnicu Vâlcea (1902), unter die Leitung dergleichen Kulturgesellschaft.  Sie lag auf der heutige Straße Gib Mihăescu (Schule mit Uhr). Während Weltkrieg im 1916, hier war die Deutsche Kommandantur.

1904   
– Begründung der örtliche Körperschaften für vereinigten Berufe, mit  129 Mitglieder und 29 Lehrlinge, ein Jahr später nach Begründung der ähnliche Körperschaft in Râmnicu Vâlcea.

1905, Oktober  
– Die Inauguration  der  Körperschaft in Drăgăşani;  sie hat eigenes Fahne, und Abteilungen in Piteşti, Rm. Vâlcea und Slatina. Die Körperschaft hatte eine sondere Kasten, zum Einhalt von Geld und anderer Werte (zur Zeit in Museum von Rm. Vâlcea).

1907, 12.-14. März    
– 3 Kompanien mit 800 Soldaten aus Regiment 2  Dorobanţi (Infanteriensoldaten) sind in Drăgăşani gesendet, mobilisiert für Intervention gegen Aufständischen.

1907, 9. März 
– Die Aufständischen sind im Krankenhaus Drăgăşani, unter Wach behandelt.

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1907, 3. März  
– Der Einwohner Ilie Stan-Vătafu ist als Hetzer eingehaftet. Bewegungen und Unruhe in der benachbarten Gemeinden :  Dumitreşti (über Fluss Olt),   Călina, Râmeşti, Mădulari und südlich auch  (Laloşu).

1908     
– In Drăgăşani sind 6061 Einwohner eingetragen. .

1909 
– Erste örtliche  Druckarbeit, beim Drückerei „Modernă”, begründet von Buchhändler Ion Adămoiu und Drucker N. M. Ionescu. Drückerei bis im 1916 in Betrieb, wenn der mobilisierte Geschäftsführer im Krieg verstirbt..

1910  
– In Drăgăşani sind  6093 Einwohner eingetragen.
– Die erste Informationszeitung, unter Benennung Drăgăşani, gedruckt von Ion  Adămoiu.

1913     
– Eine örtliche Firma – N.C. Popescu-Portăreşti erhält das Patent zur Verwendung einiger Hagelschütze (Preis von 8-12 lei pro Stück).

1914
–  Veröffentlichung der Zeitschrift Gazeta Drăgăşanilor, mit verschiedene Unterbrechungen, bis  1919 einschließlich.
- Begründung einer Berufsgenossenschaft, Gewerkschaft zum Schutz der Interessen der Arbeitern.

1916, 8. November  
– Die deutsche Soldaten kommen in die Stadt ein. Ein Tag früher, den östlichen Teil der Eisenbrücke auf dem Fluss Olt wurde in die Luft gesprengt.

1919  
– Begründung des Gymnasium „Unirea“. Seit 1923 beginnt die Errichtung des eigenes Gebäude dafür (Architekt Capetti in Rm. Vâlcea), Ende im  1928.

1912, 21. Dezember     
– Begründung von Kasse für Erziehung der Bürgern „Unirea” mit Ziele im Bereichen der Ausbildung, Kultur, gegenseitige Beihilfe, Bibliothek, usw. Im Jahr 1924 ist in Kulturheim umwandelt. Ihre Tätigkeit war sporadisch, parallel mit Kulturliga.

1921    
– Begründung der Lehrlingsschule, mit Abendsunterricht, für die Lehrlinge von Industriewerkstätte  und von Händler der Stadt. Im Betrieb in Gebäuden der Schule Nr. 1 für Jungen (Marktplatz). Der erste Direktor war  der Lehrer Ion Popescu Ciagă. Andere Lehrer: der Schriftsteller  Gib I. Mihăescu, Ion  Mihăescu -Stegaru, Anwalt. C. Adamiade, Ion C. Vasile u.a. Im Betrieb bis 1948, Jahr der Unterrichtsreform.

1923, 2. September  
– Grundstein der Grundschule auf der Strasse Sfântu Ilie (heute N. Bălcescu-Strasse), die nach Erdbeben von 1977 zum Niederreißen  vorgeschlagen wurde.

1923, 17. September  
– Begründung der Mühle SARPIM – Aromanische Gesellschaft für Mühleindustrie– seitens Nae Petcu Ioan (Händler) und T. Rosenthal (Besitzer eines Werkstatt für Böttcherei ), später Mühle  Moara Olt ( nieder gerissen).

1929          
– Begründung der Weingenossenschaft Drăgăşani, mit dem Ziel der Verwertung der Weinprodukte von Weingarten; im Jahr 1948 geht in Staatseigentum.

1933, 1. April
– Veröffentlichung der Zeitschrift Izbânda literară şi artistică, (Literatur- und Kunstsieg) als Literaturzusatz für Nummer 4 der Zeitschrift „Izbânda“, mit einheimischen Zusammenarbeiter: Ion M. Negreanu, N. Mazilu, V. Vermeşeanu (Deckname Crîngu), G. Lascu und externe Zusammenarbeiter i G. T. Niculescu – Varone, T. Păunescu – Ulmu, etc. Ein einziges Nummer.

1935, 9. Oktober 
– In Bukarest, verstirbt Gib I. Mihăescu, und ist in  Drăgăşani begraben. 3 Monate nach Sterben (19. Januar 1936), fand das erste Symposium hier statt, wo Freunde und Kollege des Schriftstellers gesprochen haben.  Eine Denkmalplatte auf seinem Haus, in die Gib. I. Mihăescu-Str. , neben Gerichtsamt wurde montiert; nach Erdbeben von 1977 wurde das Haus nieder gerissen ( heute ist die Denkmalplatte auf der Wand eines Wohnblocks gelegt, das statt des Hauses gebaut wurde). Eine andere Denkmalplatte und ein Begräbnisdenkmal sind im Friedhof der Stadt errichtet.

1938, 6. Oktober   
– Der Minister der Landwirtschaft kauft von Verkäufer Bulat, von Craiova, den Weingarten Braniştea-Dumbrava Zânelor (Feewäldchen), auf dem  Hügel Dealul Oltului, mit dem Zweck eine Warte für Weinkultur und Önologie in Drăgăşani (die erste im ganzen Land) seitens Forschungsinstitut für Landwirtschaft in Rumänien zu begründen, um wieder Herstellung und Verstärkung des Nationalvermögen im Weingartengebiet. Mit dieser Gelegenheit, unter Patronage der Zeitschrift  „România viticolăist die Arbeit „Drăgăşani-Weingarten” (als Bestandteil der Zeitschrift) gedruckt; darin ist die erste Monographie  des Professors I.C. Teodorescu – ‚‚Beiträge zum Kenntnis des Drăgăşani- Weingarten” eingeschlossen.

1944, April- Mai   
– Die Drückerei Curechianu in Drăgăşani druckt die Zeitschrift„România viticolă,(Rumänien als Weingegend), eine Zeitschrift   betreffend Weingartenkultur und Önologie; Redaktion und Verwaltung waren beim Warte für Weinkultur und Önologie in Drăgăşani, wegen Krieg hier evakuiert;  die Zeitschrift wurde in seinem 7. Lebensjahr. Die Leitung war von gleichen Professor I.C.Teodorescu gesichert; er hat seine eigene Bibliothek, mit über 2000 Bänder über Weingarten, dem Warte für Weinkultur und Önologie gespendet, Bibliothek die auch heute den Interessenten behilflich ist.

1947, Dezember      
– Eröffnung des ersten staatlichen Warenhaus in  Drăgăşani –Jiul – Warenhaus für Lebensmittel – in der ehemaligen Häuser der Familie  Rezerini,. 1 Mai-Straße, Ecke mit 23 August-Straße (heute Regele- Carol-Str. Ecke mit  Gib- Mihăescu-Str.).

1948, 11. Juni   
– Nach Verstaatlichung der Privatvermögen, die örtliche Bänke, Werkstätte, Apotheken, usw, kommen in Staatseigentum ein:  z.B.: Mühle Sarpim ( Mühle Olt), Weingesellschaft  Drăgăşani, Weingenossenschaft, Laden, Weinkeller wie: Levlez, Boţogan, V. Ionică, Weinbank, Lazăr, Oromolu (Mitrofani); alle diese unde andere auch bekommen Bestandteile der Agentur M.A.T. Drăgăşani, später umwandelt in Betrieb für Alkoholgetränke und danach in  Betrieb für Weingarten und Weinproduktion  (I.V.V.).

1949, 1. März
– Bestellung der ersten Volksassessoren neben Gerichtsamt der Stadt.
- Begründung der Technische Hauptschule für Weingarten Drăgăşani und  Technische Hauptschule für Landwirtschaft Voiceşti, wo die erste Techniker, spätere Fachingenieure in diesen zwei Bereichen geschult sind.

1950, 16. September
– Begründung von Verwaltungsrayon  Drăgăşani in der Verwaltungsregion Vâlcea

1952, 27. September   
– Begründung der Verwaltungsregion Piteşti (später Argeş), Rayon Drăgăşani  ist Bestandteil dieser Region, bis Verwaltungsreform seit Februar 1968, wenn neue Verwaltungseinheiten, Bezirk begründet sind.

1961, 1. September  
– Nachdem das Pflichtunterricht mit 8, bzw. 12 Jahre Dauer generalisiert ist, in Drăgăşani sind folgende Schüle in Betrieb:
- Grundschule 1 Mai (ehemalig „Schule Geta“, heutige Schule „Tudor Vladimirescu“)
- Grundschule Piaţă
- Grundschule N .Bălcescu
- Grundschule Capul Dealului
- Grundschule Bârsanu
- Grundschule Momoteşti
- Grundschule Rudari
- Theoretisches Lyzeum
- Technische Schule für Weingarten.

1962   
– Begründung von 2 Landwirtschaftsgenossenschaften C.A.C. (später  C.A.P. benannt),für den Landwirtschaftsbereich innerhalb der Stadt. In parallel war auch die  G.A.S. , spätere I.A.S. (Landwirtschaftliche Staatswirtschaft, spätere Staatslandwirtschaftbetrieb) in Betrieb.

1967    
– Veröffentlichung der Novellen des Schriftstellers Gib Mihăescu, in 2 Bänder – „La Grandiflora” und „Nacht der Welten”, mit Vorwort von Kritiker Nicolae Manolescu, in der Sammlung „Biblioteca pentru toţi“ (Bibliothek für Alle).

1968, 1. Februar  
– Nach Gesetz  der Umorganisierung des Gebiets und der Verwaltung der Sozialistische Republik Rumänien, die Stadt ist dem wieder begründeten Bezirk Vâlcea verteilt, und die Gemeinde  Zlătărei bekommt Stadtteil; Dorf  Dobruşa  ist Bestandteil der Gemeinde Ştefăneşti.

1968, 14. September   
- Begründung von Kommandantur der örtlichen Vaterslandwachung.

1968, Oktober       
– Veröffentlichung der  kulturelle-wissenschaftliche Zeitschrift „Gib Mihăescu, der Schülern von Lyzeum in  Drăgăşani, mit den ersten 5 Nummern in Lithographie. Gleichzeitig veröfentlichen auch die Schüler von Landwirtschaftlichen Lyzeum in Drăgăsani ihre Zeitschrift „Preludii,mit dem ersten Nummer in Lithographie. .

1969        
– Inbetriebnahme des Betriebs „Betrieb für Schuhsohle und Schuhe aus Kautschuk ” Drăgăşani, der erste große sozialistische Betrieb (2000 Mitarbeiter).

1971  
- Inauguration und Aufstellung in Hauptplatz der Stadt des Standbildes des Helders  Tudor   Vladimirescu.

1979, Juni  
– Eröffnung des Museum Drăgăşani.

1992    
– Begründung der Literaturstiftung Gib Mihăescu, die noch dauert,  (Vorsitzender schon seit Anfang Dr. Valerian Dinculescu).

1994, 30. Mai  
– Entdeckung des Bruststandbildes des Schriftstellers Gib Mihăescu, beim 100 Jahre seit seinem Geburt, mit Bemühungen der Stiftung mit gleichen Name, die mit Geld von einen anderen Sohn der Stadt Drăgăşani, Mugur Isărescu, heutigen Leiter der Rumänische Nationalbank.   .

1995      
- 460 Jahre seit erste schriftliche Existenzbeweis  (7. Juni 1535). Drăgăşani wird ab heute Munizipium sein. .

2000 
– Wiederbegründung der Gendarmenschule „Grigore Alexandru Ghica“.

2002     
- Die Stadt hat 20798 Einwohner.

2011
-  nach Angaben von Statistikdirektion des Bezirk, am 1. September 2011 hat die Stadt Drăgăşani  20058 Einwohner. .

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